Der große Stromerzeuger-Vergleich

Stromerzeuger Vergleich 2026

Finde das Aggregat, das deine Geräte wirklich versorgt.

17 Notstromaggregate gegenübergestellt – nach Dauerleistung, Spitzenleistung, Tank und Laufzeit. Inverter für empfindliche Elektronik, Synchrongeneratoren für Werkzeug und Baustelle.

17 Geräte im Überblick Inverter & Synchron Specs aus den Datenblättern
Der Vergleich

Alle Stromerzeuger im Vergleich

Filtere nach Leistungsklasse und sortiere nach dem, was für dich zählt. Die Klassen richten sich nach der Dauerleistung, die der Hersteller im Datenblatt angibt – nicht nach der beworbenen Spitzenleistung.

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Alle Kennwerte stammen aus Betriebsanleitungen, Herstellerseiten oder Fachhändler-Datenblättern, die das Herstellerdatenblatt zitieren (Stand der Recherche: 26.08.2026). Die Amazon-Attributtabelle wurde für Leistungswerte bewusst nicht verwendet – sie widerspricht dort mehrfach dem Datenblatt. Wo ein Hersteller einen Wert nicht angibt, steht ein „—“ statt einer Schätzung. Bitte vor dem Kauf am aktuellen Angebot prüfen.

Bedarfsrechner

Wie viel Dauerleistung brauchen Sie?

Wählen Sie aus, was gleichzeitig laufen soll. Der Rechner nennt den Dauerbedarf und den Spitzenbedarf beim Anlaufen – und zeigt, welche Geräte beides schaffen.

Die Wattangaben sind Richtwerte für typische Haushaltsgeräte – Ihr konkretes Gerät kann abweichen, maßgeblich ist die Zahl auf dem Typenschild. Der Rechner unterscheidet zwei Arten von Anlaufstrom, weil sie das Aggregat unterschiedlich fordern: den langen eines Asynchronmotors und den kurzen eines Universal- oder Elektronikmotors. Was das praktisch bedeutet, steht direkt darunter.

Ist der Anlaufstrom wirklich so hoch – und kann man damit überhaupt arbeiten?

Ja, die Werte stimmen – aber sie gelten für Sekundenbruchteile bis wenige Sekunden, nicht für den Betrieb. Genau dafür hat jedes Aggregat neben der Dauerleistung eine Spitzenleistung. Wer beides auseinanderhält, kommt mit deutlich kleineren Geräten aus, als die reine Multiplikation nahelegt.

Der Unterschied, auf den es ankommt

Ein Asynchronmotor – der Kompressor im Kühlschrank, eine Tauchpumpe, ein Baustellenkompressor – zieht beim Anlaufen ein bis drei Sekunden das Drei- bis Fünffache seiner Nennleistung, bis er auf Drehzahl ist. Das ist lang genug, dass das Aggregat diese Leistung wirklich abgeben muss. Diesen Zuschlag rechnet der Rechner deshalb voll in die Anforderung ein.

Ein Universal- oder Elektronikmotor – Bohrmaschine, Kreissäge, Elektro-Rasenmäher – hat zwar auch eine hohe Stromspitze, aber sie ist nach Bruchteilen einer Sekunde vorbei. Ein Generator überbrückt sie aus dem Schwung seines Läufers; die Drehzahl sackt hörbar ab und fängt sich wieder. Viele dieser Geräte haben zusätzlich einen elektronischen Sanftanlauf. Deshalb steht dieser Stoß im Rechner als Hinweis, nicht als Anforderung.

Ein Beispiel: Nach der reinen Faktorrechnung bräuchte ein 1.400-W-Rasenmäher über 4.000 Watt. In der Praxis läuft er an Aggregaten ab etwa 2.000 Watt – vorausgesetzt, man startet ihn auf freier Fläche und nicht im hohen Gras.

Drei Dinge, die den Bedarf real senken

  • Nacheinander einschalten. Der stärkste Motor zuerst, solange das Aggregat noch nichts anderes versorgt. Danach der nächste, zuletzt Licht, Ladegeräte und Heizgeräte. Der Rechner nennt die Reihenfolge für Ihre Auswahl.
  • Motoren unbelastet starten. Eine Pumpe gegen ein offenes Ventil, eine Säge im Leerlauf, ein Mäher auf kurzem Gras – der Anlaufstrom fällt spürbar niedriger aus als unter Last.
  • Der Dauerbedarf ist eine Obergrenze. Ein Kühlschrank kühlt nicht ununterbrochen, sondern taktet. Der Rechner geht davon aus, dass alles Gewählte gleichzeitig läuft – das ist die sichere Annahme, aber selten der Alltag.

Umgekehrt gilt: Sparen Sie nicht am Aggregat, um genau auf die Zahl zu kommen. Zehn bis zwanzig Prozent Reserve kosten wenig und verhindern, dass die Maschine dauerhaft am Anschlag läuft – das kostet Kraftstoff und Lebensdauer.

Bestenlisten

Die Sieger nach Kategorie

Unsere Wertung stützt sich vor allem auf Reputation und Bewährtheit und wird durch die belegten Gerätedaten fein abgestimmt. So siehst du die Top-Modelle jeder Kategorie sofort.

Kaufberatung

Bevor du kaufst: das solltest du wissen

Dauerleistung oder Spitzenleistung – welche Zahl zählt?

Auf der Verpackung steht fast immer die Spitzenleistung: der Wert, den das Aggregat für wenige Minuten oder sogar nur für Sekunden liefert. Entscheidend ist aber die Dauerleistung (in Datenblättern meist als S1 oder P nenn geführt) – nur die steht dauerhaft zur Verfügung. Beim Scheppach SG2500i sind das 1.600 W statt der beworbenen 2.000 W, beim Einhell TC-PG 10/E5 sind es 680 W statt 800 W. Unsere Klasseneinteilung folgt deshalb ausschließlich der Dauerleistung.

Rechne den Bedarf ehrlich zusammen: Ein Kühlschrank, ein Heizungsumwälzpumpe und etwas Licht kommen zusammen selten über 700 W. Elektrowerkzeug, Wasserpumpen und alles mit Elektromotor ziehen beim Anlaufen dagegen ein Vielfaches ihrer Nennleistung – dafür ist die Spitzenleistungsreserve da.

Praxis-Tipp: Liegt die Spitzenleistung nur knapp über der Dauerleistung, ist das Aggregat für Dauerverbraucher ausgelegt, nicht für anlaufstarke Motoren. Beim K&S KS 1900i S sind es 1.900 zu 2.000 W, beim maXpeedingrods MXR 2300 dagegen 1.800 zu 2.300 W.

Inverter oder Synchrongenerator

Zehn der 17 Geräte hier sind Inverter: Sie erzeugen erst Gleichstrom und formen daraus elektronisch eine saubere Sinusspannung. Das ist die Voraussetzung für Laptop, Fernseher, Ladegeräte und Heizungssteuerung. Inverter regeln die Drehzahl außerdem nach Last, was Verbrauch und Geräusch bei Teillast senkt – der Scheppach SG3500i wiegt so 22,5 kg bei 3.000 W Dauerleistung.

Die vier Synchrongeneratoren (Scheppach SG3200x, beide Einhell-Modelle, Güde GSE 951) laufen mit fester Drehzahl. Sie sind robust und im Verhältnis zur Leistung günstig, aber schwerer: Der SG3200x bringt 44,7 kg auf die Waage, der Einhell TC-PG 3100 40,75 kg. Für Werkzeug, Baustrahler und Pumpen ist das die pragmatische Wahl, für empfindliche Elektronik nicht.

Tank, Laufzeit und Kraftstoff

Das Tankvolumen allein sagt wenig – erst zusammen mit der Last ergibt es eine Laufzeit. Genau daran hapert es bei den Herstellerangaben: Nur bei 8 der 17 Geräte ist eine Laufzeit mit genannter Last belegt, bei den übrigen steht bei uns ein „—“. Scheppach bewirbt beim SG3200x etwa „15 L Tank für 12 h Betrieb“, ohne die Last zu nennen; diesen Wert haben wir nicht übernommen.

Beim Kraftstoff fahren 16 Geräte reinen Benzinbetrieb. Der Könner & Söhnen KS 1900iG S läuft zusätzlich mit Flüssiggas – der Hersteller weist dabei ausdrücklich aus, dass der Gasbetrieb die Ausgangsleistung um rund 10 % senkt. Die in unserer Tabelle eingetragenen Werte gelten für Benzin.

Ein Wort zur Lautstärke: Sie ist bei 13 der 17 Geräte angegeben, aber die Marken messen unterschiedlich – Schallleistung LWA bei Güde, Schalldruck auf 7 m bei Könner & Söhnen und maXpeedingrods, Schalldruck ohne Abstandsangabe bei Scheppach und Einhell. Ein LWA-Wert liegt systematisch rund 20 dB über einem Schalldruckwert derselben Maschine. Deshalb fließt die Lautstärke bei uns nicht in die Wertung ein und ist auch nicht sortierbar. Wir zeigen sie an – aber immer mit dem Messverfahren daneben.

Die Grundausrüstung

Was du zusätzlich brauchst

Bewusst nur Verbrauchs- und Messmittel, die zu jedem Gerät passen – keine modellgebundenen Filter, Vergaser oder Ersatzteile.

Häufige Fragen

Kurz & klar beantwortet

Weitere Vergleiche aus unserer Redaktion

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